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HERBERT-WEHNER-HAUS

DRESDEN

Das zukünftige Herbert-Wehner-Haus befindet sich in zentraler Lage in der Nähe von Landtag, Zwinger und Semperoper. An der Kreuzung Devrientstraße Ecke Kleine Packhofstraße gelegen, leitet das Haus in das zukünftige Devrientquartier ein und flankiert die zukünftige Passage mit Blick auf das ehemalige Fabrikgebäude der Zigarrettenfabrik Yenidze.

Der Geist des Haus entsteht aus einem Zusammenschluss von am Gemeinwohl orientierten Einrichtungen. Als ein Haus der Begegnung wird es Wege zum Mitmachen schaffen. Die Architektur versteht sich dabei als robuste, einfache Struktur für unterschiedliche Ideen der Nutzung. Die architektonische Identität generiert ein gemeinsames Bild nach außen und offene, gestaltbare Räume nach Innen. Über das präzise gesetzte Tragwerk, bestehend aus Kernen für die vertikale Erschließung, Sanitärkernen sowie einem Stützenraster mit einer Stützweite von 2,6m wird ein robuster Raum von rund 2.000 m2 Bürofläche definiert, der für alle denkbaren Arten von Zusammenarbeit interpretiert  werden kann.  Das Gebäude wird über die Nordostfassade am Platz betreten. An das doppelgeschossige Foyer anschließend befindet sich ein großer zweigeschossiger Veranstaltungsraum. Hier werden sowohl Ausstellungen und Lesungen als auch politische Diskussionen stattfinden. Die Nutzer des Hauses nutzen den Saal ebenfalls für interne Besprechungen und Veranstaltungen. Großzügige Öffnungen erlauben eine Erweiterung des Forums in Richtung Devrientstraße. 

Die klare Struktur des Gebäudekonzeptes ermöglicht eine vielfältige Bespielung der Geschosse. Offene Bürokonzepte, wie Großraumbüros, Gruppenbüros und Kombibüros sind ebenso denkbar wie klassische Zellenbüros. Die geschlossenen, kompakten Sanitärkerne auf beiden Seiten des Grundrisses und die Ausbildung eines zentralen Eingangsfoyers zwischen den Haupterschließungskernen ermöglichen diese Flexibilität und Nutzungsvielfalt

Ergebnis des Fassadenwettbewerbs:

Auszug aus dem Erläuterungsbericht der Architekten  Hinrichs Wilkening:

„Die klare Struktur des Gebäudekonzeptes und seines Tragrasters wird an der Fassade ablesbar gemacht. Eine einheitliche Fassadenstruktur aus tragenden und verkleidenden Elementen mit grosszügigen Öffnungen erzeugt die robuste Erscheinung des Baukörpers. Die Materialität der Fassade leitet sich vom innenräumlichen Ausdruck eines rohen und offenen Charakters durch Fügung einfacher Materialien ab. Halbfertigteile mit Sichtbetonoberflächen im Innen- und Aussenraum bestimmen die Konstruktion. Die Identität des Herbert-Wehner-Hauses wird unterstrichen durch eine farbige Erscheinung der Fassade mittels einer Betonveredelung der äusseren Schale durch Zuschlag von Ziegelsplittpigmenten.“

Auszug aus dem Juryprotokoll:

„Der Arbeit gelingt in überzeugender Weise der Spagat von pragmatischer Struktur und inhaltlicher Aussage zu bewältigen. Die Fertigteilbetonstruktur in ihrer Einfärbung lässt aus dem quadratischen Ausgangspunkt der Kreuzung von Brüstung und Stütze eine räumliche Struktur entstehen, die durch die Freistellung der Ecken eine stadträumliche Präsenz entwickelt. Bilder von Lofthaus und Packhof lassen die Nachbarschaft zum Speicher ganz selbstverständlich werden und sind ein markanter Auftakt zum neuen Viertel. Ein Gebäude von subtiler Eleganz und materieller Beständigkeit, das in der Zeitlosigkeit der Gestalt glaubhaft das Herbert-Wehner-Haus darstellen kann.“

Architektur:  Jan Wiese Architekten
Fassadenentwurf: Hinrichs Wilkening Architekten
Auftraggeber: Konzentration GmbH

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